DHG Trutzburg-Jena zu Göttingen

Die DHG Trutzburg-Jena zu Göttingen

 

Wir als Hochschulgilde Trutzburg-Jena zu Göttingen sind Teil der Deutschen Gildenschaft, gegründet 1920. Ein früheres Gildenheim befand sich bis 1935 in der Spitze des Johanneskirchturms zu Göttingen - sicherlich einmalig im deutschen Korporationswesen...

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    Aktivitas auf dem Johanneskirchturm

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   Bbr. Pink greift hoch über Göttingen in die Saiten

 

Auch heute ist die Deutsche Gildenschaft ein Bund, der sich in einzelne Gilden gliedert. Die Gilden sind akademische Verbindungen an einzelnen Hochschulorten, die ihre Aktivitäten eigenständig gestalten. So gibt es neben der Trutzburg-Jena zu Göttingen weitere Gilden im gesamten Bundesgebiet.

Wie alle Korporationen praktizieren wir das Lebensbundprinzip. Die Deutsche Gildenschaft ist eine generationenübergreifende Bundesgemeinschaft, deren Herkunft aus der deutschen Jugendbewegung für sie von wesentlicher Bedeutung ist. Daraus ergibt sich unsere besondere Form des Verbindungslebens:

 

• In unseren Gilden sind Studentinnen und Studenten als gleichberechtigte Mitglieder aktiv.

• Alle aktiven Gilden tragen Farben als äußeres Kennzeichen ihrer Zusammengehörigkeit.

• Wir sind keine schlagende Verbindung.

• Die Erarbeitung von fachübergreifenden Themenkomplexen in Vorträgen und Diskussionen, Wandern, Singen, Sport, Fahrt und gesellige Veranstaltungen bilden unser Gemeinschaftsleben.

• Der Blick auf andere Korporationen zeigt, dass wir aus gutem Grund deren Trinksitten ablehnen.

• In der Auseinandersetzung mit den Fragen unserer Zeit sind uns Urteilsfähigkeit und geistige Grundhaltung wichtiger als die politische Richtung.

• Als Angehörige eines Lebensbundes stehen wir füreinander ein - lebenslang.

 

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   Gildenabend auf dem Haus

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   Konzentrierte Arbeit auf dem Aktivenseminar

 

Tausende von Studenten lassen sich täglich aufgrund ihres übervollen Stundenplanes von der modernen Massenuniversität ihren Tagesablauf diktieren, von trockenem Stoff und Pflichtauflagen zuschütten. Das ist genug!

Wir haben eine interessante Alternative anzubieten:

Bei uns werden aktuelle Themen ebenso wie kulturelle Fragen interdisziplinär behandelt. Dabei stehen nicht der Bierhumpen, sondern der Vortrag bzw. Dialog im Mittelpunkt unserer Treffen. Natürlich bleibt dabei auch genügend Zeit für studentische Geselligkeit...

Bei uns sind Komilitoninnen und Komilitonen aller Fachbereiche aktiv. Auf Grund unserer Herkunft aus der Jugendbewegung widersetzen wir uns überkommenen, überalterten Formen. Daß sich die Gilde bereits seit ihrer Gründung in den 20er Jahren gegen die allzu starren Regeln herkömmlicher Korporationen, wie sie bspw. in Mensur und Kneipe zum Ausdruck kommen, wehrte, liegt in dieser besonderen Historie begründet.